Europa findet nicht nur in Brüssel statt, sondern ganz konkret vor Ort in den Städten und Gemeinden – das wurde beim EU-Spaziergang der Bundestagsabgeordneten Dr. Carolin Wagner und der Europaabgeordneten Maria Noichl am Europatag in Regensburg deutlich. Mehr als 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten am Samstag, 9.5., die Gelegenheit, die Stadt aus einer europäischen Perspektive kennenzulernen.
Gemeinsam mit dem EU-Koordinator der Stadt Regensburg, Klaus Grepmeier, führte der Rundgang zu mehreren Projekten, die mit Fördermitteln der Europäischen Union unterstützt wurden. Stationen waren unter anderem die Schnupftabakfabrik, das Degginger, das Alte Rathaus, das Kepler-Haus sowie die Wurstkuchl.
Besonders anschaulich wurde dabei, wie europäische Förderung ganz konkret im Alltag wirkt. So konnte am Alten Rathaus gezeigt werden, wie mit Unterstützung von EU-Mitteln ein barrierefreier Zugang geschaffen wurde. In enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz sei dabei eine Lösung gelungen, die sowohl den Anforderungen an die Barrierefreiheit als auch dem historischen Charakter des Gebäudes gerecht werde.
„Europa wird oft als weit entfernt wahrgenommen. Dabei begegnet uns die EU an vielen Orten direkt vor unserer Haustür“, betonte Dr. Carolin Wagner. „Der Spaziergang hat gezeigt, wie wichtig europäische Förderprogramme gerade auch für Kommunen sind.“ Auch Maria Noichl hob die Bedeutung Europas für die Regionen hervor: „Viele Projekte, die unsere Städte lebenswerter machen, wären ohne die Unterstützung der Europäischen Union nicht möglich.“
Neben den Informationen zu den einzelnen Projekten nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Rundgang auch für Fragen und Gespräche über europäische Politik und die Arbeit der EU vor Ort. Der gemeinsame Abschluss an der Wurstkuchl bot Gelegenheit zum weiteren Austausch. Dr. Carolin Wagner zeigte sich erfreut über das große Interesse: „Dass so viele Menschen teilgenommen haben, zeigt, dass Europa die Menschen bewegt – besonders dann, wenn sichtbar wird, welchen konkreten Nutzen europäische Zusammenarbeit vor Ort hat.“