Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung insgesamt 480.000,- Euro für Aufgaben des Denkmalschutzes in Stadt und Landkreis Regensburg bewilligt.
Die Vorsitzende der bayerischen Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Carolin Wagner, MdB zeigt sich überaus zufrieden mit den Zuweisungen der Bundesmittel für den Denkmalschutz in der Region. Der Gesandtenfriedhof in Regensburg erhält vom Bund 180.000 Euro für den vierten Bauabschnitt der Sanierungsarbeiten. Wagner betont: „Besonders herausstreichen will ich die Kontinuität, mit welcher der Bund hier unterstützt. Bei der Sanierung des Gesandtenfriedhofes in Regensburg wurden bereits die ersten drei Bauabschnitte mit Bundesgeldern bedacht. Das ist ein entscheidender Beitrag zur Erhaltung dieser einzigartigen Anlage.“ Die Abgeordnete erinnert sich schmunzelnd daran, dass der immerwährende Reichstag in Regensburg in einer Ausstellung am Brandenburger Tor als Ausgangspunkt des deutschen Parlamentarismus dargestellt wird: „Wenn man sogar im Herzen Berlins an den historischen Reichstag in Regensburg erinnert, ist eine Förderung des Bundes ja nur recht und billig.“
Auch neue Vorhaben fanden Eingang in das Denkmalschutzsonderprogramm. Die Sozialdemokratin freut sich auch über die Zusage von 300.000 Euro für den Viehhausener Bergfried in der Gemeinde Sinzing: „Damit wird ein prägendes Bauwerk erhalten, welches die Gemeinde allein schwer belastet hätte. Der Einstieg des Bundes ist gelebte Lastenteilung.“
Das Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes ist ein Förderprogramm, das den Erhalt von Kulturdenkmalen in Deutschland unterstützt. Ziel ist es, die historische Bausubstanz zu bewahren und gleichzeitig eine nachhaltige Nutzung von Denkmälern zu ermöglichen. Es erfüllt damit eine wichtige Rolle für das kulturelle Erbe Deutschlands, indem es hilft, wertvolle historische Bauten und Stätten für zukünftige Generationen zu erhalten.